8 Minuten

Loop-Marker setzen — Tracks endlos schleifen lassen.

Wenn ein Track 4 Minuten lang ist, eine Sitzung aber 30, brauchst Du einen Loop. Drei Marker, ein Track-Editor.

1 · Die drei Marker

  • Start-Marker (blau) — wo der Track beim ersten Spielen beginnt. Default: 0 (Anfang).
  • Loop-In (grün) — wo der Loop beim Wiederholen einsetzt. Meist nach dem Intro des Tracks.
  • Loop-Out (orange) — wo der Loop endet und zum Loop-In zurückspringt.

Während der Sitzung passiert: Track startet beim Start-Marker, läuft linear bis Loop-Out, springt zu Loop-In, wiederholt zwischen Loop-In ↔ Loop-Out unendlich.

2 · Track-Editor öffnen

  1. Library öffnen
  2. Auf einen Track klicken → Edit-Icon (Stift) am rechten Rand
  3. Detail-Drawer öffnet sich — der Track-Editor

3 · Marker setzen

In der Wellenform-Visualisierung des Drawers siehst Du drei vertikale Linien (blau, grün, orange). Zum Verschieben:

  • Klick in die Wellenform → setzt den nächstgelegenen Marker an die Klick-Position
  • Numerische Eingabe in der Marker-Tabelle — präzise auf die Hundertstelsekunde
  • „Snap auf Nulldurchgänge"-Button — verschiebt alle drei Marker auf die nächsten Sample-Werte mit Wert 0. Verhindert Klicks beim Loop-Übergang.

4 · Vorschau

Zwei Vorschau-Buttons:

  • Vorschau (von Anfang): spielt vom Start-Marker, läuft linear bis Loop-Out, loopt dann. Identisch zum Live-Verhalten.
  • Vorschau (ab Loop-In): startet direkt am Loop-In und loopt sofort. Zum Verifizieren ob der Loop sauber ist.

Buttons haben feste Breite — wenn aktiv, wird das Label „STOPP" eingeblendet, ohne Position-Sprung. Beim Bearbeiten der Marker wird die Vorschau automatisch gestoppt (Web-Audio-Loop-Punkte sind nach start() nicht mehr änderbar).

5 · Sauberer Loop — was wichtig ist

  • Loop-In und Loop-Out auf gleichem Sample-Wert (idealerweise 0 = Nulldurchgang). Sonst hörst Du beim Loop-Übergang einen Klick.
  • Loop-Länge ein Vielfaches von 4 Takten — fühlt sich musikalisch natürlich an.
  • Outro-Decay des Tracks vermeiden — Loop-Out vor dem Fade-Out, sonst wirkt das Loop-Ende unsauber.
  • Bei Naturklängen: Loop-Punkte zwischen Wellen, nicht mitten im Splash. Sonst hörbare Wiederholung.

6 · Pitch- und Tempo-Shift

Im Drawer auch konfigurierbar: Pitch (-6 bis +6 Halbtöne) und Tempo (-10 bis +10 %). Hypnotika rendert die Shift-Variante via SoundTouchJS einmalig (~1 Sek pro Minute Audio) und cached sie. Bei ±3 Halbtönen ist die Qualität nahe transparent, darüber hörbar gestreckt.

7 · Speichern

Marker und Pitch/Tempo werden beim Klick auf „Speichern" persistiert (in localStorage). Beim nächsten App-Start sind sie wieder da. Der „Cancel"-Button verwirft alle Änderungen.

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