1 · Drag-and-Drop oder File-Picker
Zwei Wege:
- Drag-and-Drop: Audio-Dateien aus dem Windows-Explorer direkt in die Bibliothek ziehen. Mehrere gleichzeitig erlaubt.
- „Tracks hinzufügen": Button oben rechts in der Bibliothek öffnet den Datei-Picker. Multi-Select via Strg+Klick oder Shift+Klick.
2 · Unterstützte Formate
Hypnotika nutzt die Web-Audio-API von Chromium und unterstützt:
- MP3 (am häufigsten, kleinste Dateien)
- WAV (unkomprimiert, höchste Qualität)
- FLAC (verlustfrei komprimiert)
- OGG Vorbis und M4A (AAC-codiert)
Empfehlung für Hypnose-Sitzungen: MP3 mit ≥192 kbps oder WAV. Bei MP3 unter 128 kbps können Artefakte hörbar werden — was während Trance besonders störend wirkt.
3 · Was bei Import passiert
Nach dem Drop:
- Datei wird kopiert nach
%APPDATA%\hypnotika-trancedeck\tracks\— das Original auf Deiner Festplatte bleibt unangetastet - Audio wird dekodiert (Web Audio API)
- BPM-Erkennung: lädt die ersten 30-60 Sek, schätzt Beat-Frequenz
- Tonart-Erkennung via Essentia.js (KeyExtractor) — nutzt 60 Sek aus der Track-Mitte
- Track erscheint in der Bibliothek mit den erkannten Werten
Die komplette Analyse läuft in einem Hintergrund-Thread — Du kannst während des Imports normal weiterarbeiten, auch bei vielen Dateien gleichzeitig. Jeder Track erscheint, sobald seine Analyse (BPM und Tonart) abgeschlossen ist.
Automatische BPM-Korrektur: Bei langsamen Hypnose-Tracks erkennt die Analyse das Tempo gern doppelt so schnell (z. B. 140 statt 70 BPM). Hypnotika korrigiert solche Verdopplungs-Fehler automatisch. Liegt ein Wert trotzdem daneben, kannst Du ihn in den „Track-Details" nur halbieren oder verdoppeln — mit den Knöpfen „÷2" und „×2" neben der BPM-Angabe. Die „Track-Details" öffnest Du über das Symbol mit dem Tooltip „Loop-Marker bearbeiten" rechts in der Track-Zeile (sichtbar, wenn Du mit der Maus über die Zeile fährst).
Naturklänge brauchen keine BPM und Tonart — Wellen, Wind und Vögel haben keine sinnvollen Werte. Eine automatische Erkennung gibt es dafür nicht: Jeder eigene Import startet als Typ „Musik" und wird analysiert. Stellst Du in den „Track-Details" unter „Track-Typ" auf „Naturklang" um, lässt Hypnotika ihn bei der Re-Analyse (Abschnitt 4) aus.
4 · Re-Analyse
Wenn die Erkennung fehlschlägt und BPM oder Tonart fehlen, erscheint in der Bibliothek oben ein Hinweis, wie viele Tracks ohne vollständige Analyse sind, daneben der Knopf „Jetzt nachholen". Er geht alle Tracks ohne BPM/Tonart durch und versucht es erneut. Dauert pro Track ~2-5 Sek. Auch die Re-Analyse läuft im Hintergrund-Thread — die App bleibt dabei voll bedienbar.
5 · Tracks taggen
Pro Track stellst Du in der Spalte „Zuweisung" ein, in welcher Phase er gespielt werden darf: Intro / Mitte / Höhepunkt / Outro. Mehrere Tags pro Track möglich (z.B. Track ist sowohl als Mittelteil als auch als Höhepunkt geeignet). Untagged Tracks werden NIE für Phasen ausgewählt — sie liegen nur in der Bibliothek.
6 · Track-Typ-Klassifikation
Hypnotika unterscheidet vier Track-Typen mit eigenen Filter-Chips: Naturklang, Musik, Stimme, Sound (plus Sonstiges). Details im Track-Typen-Topic.
Verwandte: Track-Typen & Filter · Loop-Marker · Pegel-Anpassung