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MIDI-Controller als Phasen-Trigger.

Pad-Controller, MIDI-Keyboard oder Fußpedal als haptische Bedienung von Hypnotika.

1 · Was MIDI-Mapping kann

Hypnotika erkennt jeden USB-MIDI-Controller, der vom Browser (Web MIDI API) unterstützt wird. Du kannst MIDI-Notes den App-Aktionen zuordnen:

  • „Intro"
  • „Mittelteil"
  • „Höhepunkt"
  • „Outro"
  • „Soft Stop"
  • „Abbrechen (Esc)" — bricht einen vorgemerkten Phasenwechsel ab
  • die sechs Anker — ein belegter Anker erscheint in der Liste mit dem Namen seines Sounds
Was über MIDI heute nicht geht (Stand 14.09.2026, Version 0.2.2 — im Code geprüft):
  • Mikrofon stummschalten und Lautstärke regeln sind nicht mappbar. Ältere Fassungen dieser Seite haben beides versprochen — das war falsch.
  • MIDI-CC-Befehle, wie sie Drehregler meist senden, erkennt Hypnotika nicht — nur Noten.

Wer Lautstärke über einen Drehregler steuern möchte, nimmt dafür das Stream-Deck-Plugin. Eine Übersicht über alle Steuerungswege steht im Hardware-Artikel.

2 · MIDI-Controller anschließen

  1. USB-MIDI-Gerät einstecken (z.B. Akai LPD8, Korg nanoPad, M-Audio CTRL49)
  2. Hypnotika starten oder neu laden — MIDI-Geräte werden automatisch erkannt
  3. Einstellungen → „Audio & Hardware" → Karte „Hardware-Buttons (MIDI + Gamepad)": In der Zeile „MIDI" steht der Name Deines Geräts. Steht dort „kein Gerät verbunden": Gerät prüfen und Hypnotika neu starten.

3 · Mapping anlegen (Lern-Modus)

  1. In derselben Karte hat jede Aktion eine eigene Zeile: „Intro", „Mittelteil", „Höhepunkt", „Outro", „Soft Stop", „Abbrechen (Esc)" und darunter die sechs Anker (belegte Anker mit dem Namen ihres Sounds).
  2. In der gewünschten Zeile neben „MIDI" auf „Lernen" klicken — der Knopf pulsiert orange und zeigt „warten …"
  3. Innerhalb von 15 Sekunden das Pad oder die Taste am Controller drücken (Hypnotika reagiert auf Noten, nicht auf Drehregler/CC)
  4. Die Zeile zeigt jetzt Kanal und Note, z. B. „Ch1 · Note 36" — die Zuordnung ist gespeichert. Mit „×" löschst Du eine Zuordnung, „Alle Zuweisungen zurücksetzen" löscht nach einer Rückfrage alle, MIDI und Gamepad.
  5. Wiederholen für jede Aktion

4 · Hardware-Empfehlungen

GerätPreisVorteil
Akai LPD8~50 €8 Pads, sehr kompakt, USB-bus-powered
Korg nanoPad 2~70 €16 Pads, schmal, gut für kleine Tische
Korg microKEY 25~80 €25 Tasten — wenn Du eh musikalisch bist

MIDI-Fußpedale gibt es ebenfalls — für Sitzungen empfehlen wir sie aber nicht. Die Gründe stehen im Hardware-Artikel: Sie klicken hörbar, verrutschen auf hartem Boden, und ein bis drei Schalter reichen für die zwölf belegbaren Aktionen nicht.

5 · Typische Belegung für Hypnose

Mit einem 8-Pad-Controller wie dem LPD8 sind sechs der acht Pads belegt — insgesamt kennt die MIDI-Belegung zwölf Aktionen, sechs davon sind Anker:

  • Pad 1 → „Intro"
  • Pad 2 → „Mittelteil"
  • Pad 3 → „Höhepunkt"
  • Pad 4 → „Outro"
  • Pad 5 → „Soft Stop"
  • Pad 6 → „Abbrechen (Esc)"
  • Pad 7 und 8 → frei, z. B. für zwei Anker

Für diese sechs Aktionen und zwei Anker reicht ein 8-Pad-Gerät also aus; wer alle sechs Anker zusätzlich auf Pads legen will, braucht mehr Pads. Die Pads am besten von Hand beschriften — ein MIDI-Controller hat kein Display und zeigt die Belegung nicht an.

6 · Vergleich Stream Deck vs. MIDI

  • Stream Deck: pro Button kannst Du ein Bild zuweisen (visuell beschriftet). Software-basiert, lädt globalen-Hotkey. Optimal wenn Du visuelle Erinnerung brauchst.
  • MIDI-Pad: rein haptisch (kein Display), aber schneller in der Reaktion und billiger. Optimal für haptisch arbeitende Coach:innen.

Verwandte: Stream Deck · Cockpit-Hotkeys