1 · Was MIDI-Mapping kann
Hypnotika erkennt jeden USB-MIDI-Controller, der vom Browser (Web MIDI API) unterstützt wird. Du kannst MIDI-Notes den App-Aktionen zuordnen:
- „Intro"
- „Mittelteil"
- „Höhepunkt"
- „Outro"
- „Soft Stop"
- „Abbrechen (Esc)" — bricht einen vorgemerkten Phasenwechsel ab
- die sechs Anker — ein belegter Anker erscheint in der Liste mit dem Namen seines Sounds
- Mikrofon stummschalten und Lautstärke regeln sind nicht mappbar. Ältere Fassungen dieser Seite haben beides versprochen — das war falsch.
- MIDI-CC-Befehle, wie sie Drehregler meist senden, erkennt Hypnotika nicht — nur Noten.
Wer Lautstärke über einen Drehregler steuern möchte, nimmt dafür das Stream-Deck-Plugin. Eine Übersicht über alle Steuerungswege steht im Hardware-Artikel.
2 · MIDI-Controller anschließen
- USB-MIDI-Gerät einstecken (z.B. Akai LPD8, Korg nanoPad, M-Audio CTRL49)
- Hypnotika starten oder neu laden — MIDI-Geräte werden automatisch erkannt
- Einstellungen → „Audio & Hardware" → Karte „Hardware-Buttons (MIDI + Gamepad)": In der Zeile „MIDI" steht der Name Deines Geräts. Steht dort „kein Gerät verbunden": Gerät prüfen und Hypnotika neu starten.
3 · Mapping anlegen (Lern-Modus)
- In derselben Karte hat jede Aktion eine eigene Zeile: „Intro", „Mittelteil", „Höhepunkt", „Outro", „Soft Stop", „Abbrechen (Esc)" und darunter die sechs Anker (belegte Anker mit dem Namen ihres Sounds).
- In der gewünschten Zeile neben „MIDI" auf „Lernen" klicken — der Knopf pulsiert orange und zeigt „warten …"
- Innerhalb von 15 Sekunden das Pad oder die Taste am Controller drücken (Hypnotika reagiert auf Noten, nicht auf Drehregler/CC)
- Die Zeile zeigt jetzt Kanal und Note, z. B. „Ch1 · Note 36" — die Zuordnung ist gespeichert. Mit „×" löschst Du eine Zuordnung, „Alle Zuweisungen zurücksetzen" löscht nach einer Rückfrage alle, MIDI und Gamepad.
- Wiederholen für jede Aktion
4 · Hardware-Empfehlungen
| Gerät | Preis | Vorteil |
|---|---|---|
| Akai LPD8 | ~50 € | 8 Pads, sehr kompakt, USB-bus-powered |
| Korg nanoPad 2 | ~70 € | 16 Pads, schmal, gut für kleine Tische |
| Korg microKEY 25 | ~80 € | 25 Tasten — wenn Du eh musikalisch bist |
MIDI-Fußpedale gibt es ebenfalls — für Sitzungen empfehlen wir sie aber nicht. Die Gründe stehen im Hardware-Artikel: Sie klicken hörbar, verrutschen auf hartem Boden, und ein bis drei Schalter reichen für die zwölf belegbaren Aktionen nicht.
5 · Typische Belegung für Hypnose
Mit einem 8-Pad-Controller wie dem LPD8 sind sechs der acht Pads belegt — insgesamt kennt die MIDI-Belegung zwölf Aktionen, sechs davon sind Anker:
- Pad 1 → „Intro"
- Pad 2 → „Mittelteil"
- Pad 3 → „Höhepunkt"
- Pad 4 → „Outro"
- Pad 5 → „Soft Stop"
- Pad 6 → „Abbrechen (Esc)"
- Pad 7 und 8 → frei, z. B. für zwei Anker
Für diese sechs Aktionen und zwei Anker reicht ein 8-Pad-Gerät also aus; wer alle sechs Anker zusätzlich auf Pads legen will, braucht mehr Pads. Die Pads am besten von Hand beschriften — ein MIDI-Controller hat kein Display und zeigt die Belegung nicht an.
6 · Vergleich Stream Deck vs. MIDI
- Stream Deck: pro Button kannst Du ein Bild zuweisen (visuell beschriftet). Software-basiert, lädt globalen-Hotkey. Optimal wenn Du visuelle Erinnerung brauchst.
- MIDI-Pad: rein haptisch (kein Display), aber schneller in der Reaktion und billiger. Optimal für haptisch arbeitende Coach:innen.
Verwandte: Stream Deck · Cockpit-Hotkeys