1 · Download und Installation
Lade den aktuellen Installer herunter und doppelklicke ihn. Die Installation läuft in Sekunden durch — ohne Setup-Assistenten, ohne Administrator-Rechte — und legt eine Desktop-Verknüpfung an. Danach startest du Hypnotika über das neue Symbol.
Windows SmartScreen-Warnung — was zu tun ist
Beim ersten Start erscheint sehr wahrscheinlich eine blaue Warnung von Windows: „Der Computer wurde durch Windows geschützt. Microsoft Defender SmartScreen hat den Start einer unbekannten App verhindert." — das ist normal und kein Sicherheitsproblem. Microsoft kennt jede neue App so lange als „unbekannt", bis sie ungefähr 15.000 sichere Downloads erreicht hat. Bis wir dort sind, klickst Du Dich in zwei Schritten durch:
- Im SmartScreen-Fenster auf „Weitere Informationen" klicken (in kleiner Schrift unter dem App-Namen).
- Anschließend erscheint ein neuer Button „Trotzdem ausführen" — anklicken. Die App startet.
Das musst Du nur beim allerersten Start machen. Beim zweiten Start kommt keine Warnung mehr — Windows merkt sich Deine Entscheidung pro Datei.
Warum machen wir das nicht „weg"? Code-Signing-Zertifikate kosten 300-700 €/Jahr. Microsoft hat 2024 das automatische Reputations-Privileg auch für teure Extended-Validation-Zertifikate entfernt — Code-Signing löst die Warnung also nicht mehr zuverlässig. Solange wir keine 15.000 Downloads haben, bleibt der Workaround auf User-Seite günstiger und ehrlicher als ein Zertifikat zu kaufen, das das Problem nicht löst.
Was die App nicht macht: Sie braucht keine Admin-Rechte und nimmt keine systemweiten Änderungen vor — Hypnotika wird nur für dein Benutzerkonto installiert (nach %LocalAppData%), genau wie VS Code oder Slack. Zum Deinstallieren: über „Apps & Features" in den Windows-Einstellungen oder den mitgelieferten Deinstallierer — rückstandslos, fertig.
Falls Dein Antivirus (z.B. Norton, Bitdefender, Kaspersky) zusätzlich Alarm schlägt: das ist derselbe Reputations-Mechanismus. Datei zur Ausschluss-Liste hinzufügen oder einmalig „Trotzdem ausführen" wählen.
2 · Setup-Assistent durchlaufen
Vier Schritte beim ersten Start:
- Willkommen & Sprache — Deutsch oder Englisch wählen, plus Übersicht der folgenden Schritte
- Audio-Ausgabe — zwei Geräte in einem Schritt: oben „Was DU hörst" (Kopfhörer/Lautsprecher), darunter „Was dein:e Klient:in im Online-Call hört" (optional, für Zoom/Teams/Meet). Ist VB-Cable bereits installiert, erkennt der Assistent das automatisch und belegt „CABLE Input" als Online-Ausgang vor — Du siehst dann den Hinweis „✓ VB-Cable erkannt". Für Sessions vor Ort bleibt der zweite Ausgang einfach auf „Aus".
- Mikrofon — optional, für Stimmen-Einspielung in die Aufnahme
- Aufnahme-Ordner — wohin Session-MP3s gespeichert werden
Alles kann jederzeit in den Einstellungen geändert werden. „Überspringen" und später nachholen ist völlig OK.
3 · Erste Tracks importieren
Wechsle zur Bibliothek-Seite (Seitenleiste). Ziehe MP3/WAV/FLAC-Dateien per Drag-and-drop auf die Seite oder klicke auf „Tracks hinzufügen". Die Audio-Analyse (BPM + Tonart) läuft im Hintergrund, du siehst einen Fortschritts-Indikator. Danach ordnest du jeden Track in seiner Zeile per Klick auf „Intro", „Mitte" (für „Mittelteil"), „Höhepunkt" oder „Outro" einer Phase zu.
Beim allerersten Start importiert Hypnotika die mitgelieferten Klänge (Musik, Naturklänge + Anker-Sounds) automatisch im Hintergrund — ein Fortschritts-Banner zeigt an, wie weit der Import ist. Du kannst währenddessen ganz normal weiterklicken: Das Fenster erscheint sofort, die Bibliothek ist sofort bedienbar, und auch die BPM-/Tonart-Analyse eigener Tracks läuft in einem Hintergrund-Thread, ohne die App auszubremsen.
Noch keine Tracks parat? Der Musik-Quellen-Guide listet 10+ legale Bezugsorte.
4 · Ersten Track an-testen
In der Bibliothek mit der Maus über die Zeile des Tracks fahren → rechts in der Zeile erscheint ein Regler-Symbol (Tooltip „Loop-Marker bearbeiten") → anklicken. Die Ansicht „Track-Details" öffnet sich mit Waveform, BPM, Tonart. Zwei Knöpfe spielen den Track ab: „Vorschau (von Anfang)" ab dem Start-Punkt, „Vorschau (ab Loop-In)" direkt ab Loop-In — ideal, um den Loop-Übergang zu testen.
Setze bei Bedarf Loop-Marker: Start-Punkt (wo der Track beim Play beginnt), Loop-In und Loop-Out (Region zum Wiederholen). Magnetischer Snap hilft bei runden Zahlen.
5 · Ins Cockpit wechseln
Seitenleiste → Cockpit. Du siehst die fünf großen Buttons: „Intro", „Mittelteil", „Höhepunkt", „Outro", „Soft Stop". Ab Werk ist das Preset „Standard-Sitzung" aktiv, das für jede Phase eine feste Playlist mit der mitgelieferten Musik hat. Klicke auf „Intro" — der erste Track der Intro-Playlist läuft.
Zum Wechsel Klick auf „Mittelteil": Hypnotika blendet zum ersten Track der Mittelteil-Playlist über. Ohne feste Playlist pro Phase (Zufalls-Modus) wählt Hypnotika stattdessen selbst einen nach Tonart und Tempo passenden Track aus denen, die du in der Bibliothek dieser Phase zugeordnet hast. Wie lange Hypnotika vor dem Übergang mindestens wartet, stellst du unter Einstellungen → „Wiedergabe & Mixing" → „Mindest-Vorlauf vor dem Übergang" ein: „Sofort", „2 s", „3 s" oder „5 s" (Standard: 3 s).
6 · Soft Stop
Leertaste oder der Soft-Stop-Button: die Musik fadet sanft aus, die Aufnahme (falls an) wird gespeichert. Keine harte Unterbrechung für deine Klient:in. Im ab Werk aktiven Preset „Standard-Sitzung" sind für das Ausblenden fest 5 s hinterlegt. Bei jedem anderen Preset und ohne Preset gilt die „Soft-Stop-Dauer" unter Einstellungen → „Wiedergabe & Mixing" (Standard: 2 s); solange „Standard-Sitzung" aktiv ist, wirkt diese Einstellung nicht.